Mifrarob

Die Brüder und bessere Hälften

Ein neues musikalisches Jahr

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2008 fängt gut an, zumindest was mein CD-Regal betrifft. Neben den Feinkostgeschäft Kropp*, gibt es einen weiteren Abnehmer meines wohlverdienten Geldes. Burning shed* aus England wartet immer wieder in unregelmäßigen Abständen auf meine Bestellung. Nicht nur wegen meiner Lieblingsband Porcupine Tree ist Burning shed eines meiner favorisierten Labels für gute Musik.Neben dem live Mitschnitt We lost the skyline von Porcupine Tree, dem dritten Sampler (gratis) des Labels und dem gelungenen Debüt von The Resonance Association – Failure of the Grand design, erwartete ich das zweite Album von Nosound.

Nachdem das erste Werk Sol29 schon zu meiner CD des Jahres (2005) gehörte, legt Giancarlo Erra mit Lightdark nach. Meine Erwartung an den Künstler, der sich als alleiniger Mastermind (Multi-Instrumentalist, Produzent und Mixer) hinter Nosound verbirgt, war groß und wurde erfüllt.

Der schwebende Ambientsounds, die weichen Pianolinien oder die schwelgerischen Gitarrenlinien vom Vorgänger fließen nahtlos im zweiten Album über. Ein Teppich von breiten Synthiflächen lädt zu einer träumerischen Komposition in atmosphärischer Aneinanderreihung von Akkorden ein.Die Melancholie regiert und die zerbrechlichen Vocals passen sich der todtraurigen Atmosphäre des Albums an. Mit Lightdark erblickt wieder ein Meisterwerk das Licht der Welt und zeigt seine Eigenständigkeit, trotz der stilistischen Einflüsse von Porcupine Tree aus der psychedelischen Phase und No-Man. Überspringen wir den Sommer und sehnen uns mit der CD den Herbst und das fallende Laub entgegen.

nosound.JPG

*Achtung! Schleichwerbung: http://www.kropp-feinkost.de/

http://www.burningshed.com/

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